Il Trovatore - Giuseppe Verdi
Amphitheater in Avenche am 8. Juli 2006


Avenche war um die Zeitwende Hauptort der Helvetier.


Das Amphitheater wird noch heute für pompöse Aufführungen verwendet.


Hier die Oper von Verdi. Ein Graf liess eine Zigeunerin verbrennen. Kurz darauf wurde der eine
seiner Söhne von der Tochter der Zigeunerin entführt. Man fand das Skelett eines Kindes in der
noch warmen Asche des Scheiterhaufens. Der zweite Sohn des Grafen erzählt seinen Rittern die
tragische Geschichte.


Die Tochter der Zigeunerin (rot) ist auch nach Jahren noch verzweifelt. Sie hat versehentlich Ihr
eigenes Kind verbrannt, dafür aber den zweiten Sohn des Grafen, den sie jetzt innigst liebt, grossgezogen.


Prächtige Bühnenbilder - hier vom Zigeunerleben in den Bergen - werden an die Wand des Turmes projiziert.


Die Zigeuner kehren von einer Schlacht zurück.


Der zweite Sohn des Grafen - Il Trovatore Manrico.


Leonore, die sich in Manrico verliebt, jedoch von seinem Tod erfahren hat, weist die Avancen des
jetzigen Grafen (und Bruders von Manrico) zurück und geht ins Kloster.


Und damit nimmt das Schicksal seinen Lauf.


Wieder eine gelungene Projektion der Burg des Grafen an die Turmwand von Avenche.


Die Zigeunerin sucht ihren Stiefsohn im Lager des Grafen.


Das Amphitheater ist gestossen voll. Ob wohl die Römer auch so volle Sitzreihen hatten?


Ein weiteres Bühnenbild - das Lager des Grafen.


Das Kloster mit Leonore.


Das Verliess mit Manrico. Leonore versucht ihn zu retten, indem sie sich dem Grafen
verspricht. Um nicht mit ihm leben zu müssen, vergiftet sie sich jedoch. Manrico kann
sich von seiner sterbenden Geliebten nicht trennen und wird vom betrogenen Grafen
kurzerhand enthauptet. Die Tochter der Zigeunerin gesteht dem Grafen, dass Manrico
sein leiblicher Bruder sei. Entsetzten und tiefste Trauer herrschen in beiden Lagern.


Die Moral der Geschichte. Hexenverbrennungen bringen nur allseitiges Unheil.

Der Verdi hat's gezeigt und so wollen wir's denn unterlassen in all den Tagen !